Glossare Immobilienverwaltung

In unserem Software- und Fachglossar finden Sie alle wichtigen Begriffe zur Arbeit mit der Capitol-Software – verständlich erklärt und alphabetisch geordnet.

Softwareglossar

Aktivitäten

Funktionen zur Verwaltung von Aufgaben, Wiedervorlagen und Terminen innerhalb des Systems.

Ansprechpartner

Ein beim Personendatensatz hinterlegter Kontakt oder verantwortliche Person, die mit E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer dokumentiert ist. Es können zu einer Person beliebig viele Ansprechpartner angelegt werden.

Bearbeiter

Benutzer mit definierten Rechten und Zuständigkeiten innerhalb der Software.

Beleg

Ein digital im System abgelegtes Dokument (z. B. Rechnung, Kontoauszug), das als Nachweis eines Geschäftsfalls dient und mit entsprechenden Buchungen verknüpft ist.

Berichte

Auswertungen oder Listen, die aus den gespeicherten Daten generiert werden.

Betriebskostenabrechnung

Modul zur Verteilung umlagefähiger Kosten auf Mieter oder Einheiten.

Budgetmanagement

Funktion zur Planung, Verwaltung und Kontrolle von Budgets.

Datenbank

Zentrales System zur Speicherung aller Programm- und Nutzerdaten.

DB-Creator

Werkzeug bzw. Rolle zur Erstellung und Pflege der Datenbankstruktur.

Dokument

Datei (z. B. PDF, Word, PowerPoint, Excel, etc.), die im System zu Stammdaten, Vorgängen oder Objekten gespeichert werden kann und dort als Referenz oder Nachweis abrufbar ist.

Einheit

Abgegrenzter Teil eines Objektes, z. B. Wohnung, Büro oder Ladenfläche.

Finanzbuchhaltung (FiBu)

Modul zur Erfassung und Auswertung aller buchhalterischen Vorgänge.

Inventar

Verwaltete Gegenstände oder Anlagen innerhalb eines Objektes.

Komponente

Inventar-Element, das Teil eines übergeordneten Systems ist.

Mandant

Organisatorische Einheit mit eigenen, getrennt geführten Daten.

Modul

Ein Modul ist ein in sich abgeschlossener Funktionsbereich der Software, der bestimmte Aufgaben oder Prozesse abdeckt und bei Bedarf mit anderen Modulen zusammenarbeitet.

Objekt

Immobilie oder Grundstück, das im System verwaltet wird.

OP-Liste

„Offene-Posten-Liste“ – Übersicht über alle offenen Forderungen und Verbindlichkeiten (z. B. noch nicht ausgeglichene Rechnungen), die im Buchhaltungs- bzw. Zahlungsbereich geführt wird.

Person

Datensatz für Mieter, Eigentümer oder Dienstleister.

Raum

Physischer Bereich innerhalb einer Einheit oder eines Objektes.

Rechnung

Im Softwarekontext erfasster finanzieller Beleg über Leistungen, Kosten oder Forderungen, der zur weiteren Verarbeitung (z. B. FiBu, Abrechnung) genutzt wird.

Reportdatei

Gespeicherte Vorlage für eine Liste oder Auswertung.

SEPA

Standardisiertes Verfahren für bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa.

Sollstellung

Erstellung von Forderungen, z. B. für Miete oder Nebenkosten.

Stammdaten

Grunddaten zu Personen, Objekten, Einheiten und Verträgen.

Störmeldung

Im Bereich Objektmanagement erfasster Hinweis auf eine Störung oder einen Mangel an einer technischen Anlage oder Ausstattung, der zur Bearbeitung an einen Verantwortlichen weitergeleitet wird.

Verbindlichkeit

Im kaufmännischen Modul definierte Schuld oder Verpflichtung (z. B. noch ausstehende Zahlung), die gegenüber einem Lieferanten, Dienstleister oder sonstigen Gläubiger besteht.

Zählerverwaltung

Verwaltung von Zählern und Verbrauchsdaten für Strom, Wasser, Heizung.

Zuordnung (Vertrag)

Rechtliche Vereinbarung zwischen Person und Einheit, z. B. Mietvertrag.

Fachglossar

Abnahmeprotokoll

Dokument zur Feststellung des Zustands einer Einheit bei Ein- oder Auszug.

Abrechnung

Zusammenstellung aller Einnahmen und Ausgaben für einen bestimmten Zeitraum.

Abrechnungsperiode

Zeitraum, für den eine Abrechnung erstellt wird (z. B. Kalenderjahr).

Anlagevermögen

Langfristig genutzte Werte wie Gebäude, technische Anlagen oder Ausstattung.

Bewirtschaftungskosten

Kosten für Verwaltung, Instandhaltung, Betrieb und Nutzung einer Immobilie.

Betriebskosten

Laufende, umlagefähige Kosten wie Wasser, Heizung, Müll oder Hausreinigung.

Buchung

Erfassung eines finanziellen Vorgangs in der Buchhaltung.

Eigentümergemeinschaft (WEG)

Gemeinschaft aller Wohnungseigentümer eines Gebäudes oder einer Anlage.

Einzugsdatum

Datum, ab dem ein Mieter eine Einheit nutzt.

Fälligkeit

Zeitpunkt, zu dem eine Zahlung geleistet werden muss.

Forderung

Anspruch auf Zahlung, z. B. Miete oder Nachzahlung.

Hausgeld

Monatliche Vorauszahlung eines Eigentümers für gemeinschaftliche Kosten.

Instandhaltung

Maßnahmen zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustands eines Gebäudes.

Instandsetzung

Beseitigung von Schäden oder Mängeln an Gebäude oder Anlagen.

Kaution

Sicherheitsleistung des Mieters für mögliche Schäden oder Forderungen.

Kostenstelle

Organisatorische Einheit zur Zuordnung von Kosten.

Mahnwesen

Verfahren zur Erinnerung an ausstehende Zahlungen.

Lohnkosten §35a

Arbeitskosten für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen, die nach §35a EStG steuerlich begünstigt sind. In der Immobilienverwaltung werden diese Kosten oft gesondert ausgewiesen, damit Mieter oder Eigentümer sie in ihrer Steuererklärung geltend machen können (z. B. Reinigung, Gartenpflege, Hausmeisterleistungen – nur der Arbeitsanteil, nicht Material).

Mietanpassung

Änderung der Miethöhe nach gesetzlichen oder vertraglichen Regeln.

Mietbeginn

Startdatum eines Mietverhältnisses.

Mietende

Enddatum eines Mietverhältnisses.

Mietkonto

Übersicht aller Zahlungen, Forderungen und Salden eines Mieters.

Mietrückstand

Offener Betrag, den ein Mieter noch schuldet.

Nebenkosten

Zusatzkosten zur Miete, meist als Vorauszahlung mit späterer Abrechnung.

Nettomiete

Miete ohne Nebenkosten.

Nutzfläche

Fläche, die tatsächlich genutzt werden kann.

Rücklage

Gesparte Gelder für zukünftige Reparaturen oder Maßnahmen.

Saldo

Differenz zwischen Soll und Haben eines Kontos.

Schlüsselübergabe

Übergabe der Wohnungsschlüssel bei Ein- oder Auszug.

Soll

Vorgesehener oder geschuldeter Betrag.

Übergabeprotokoll

Dokumentation des Zustands bei Wohnungsübergabe.

Umlage

Verteilung von Kosten auf mehrere Parteien.

Umlagefähig/Nicht umlagefähig

Umlagefähig: Kosten, die laut Betriebskostenverordnung (BetrKV) auf Mieter umgelegt werden dürfen, z. B. Wasser, Heizung, Müllabfuhr, Grundsteuer oder Hausreinigung.

Nicht umlagefähig: Kosten, die nicht auf Mieter umgelegt werden dürfen und vom Eigentümer zu tragen sind, z. B. Verwaltungskosten, Instandhaltungs- und Reparaturkosten, Bankgebühren oder Abschreibungen.

Umlageschlüssel

Regel, nach der Kosten auf Mieter oder Eigentümer verteilt werden (z. B. nach m², Personen, Einheiten).

Verbindlichkeit

Schuld oder Zahlungsverpflichtung.

Verwaltervertrag

Vertrag zwischen Eigentümergemeinschaft und Hausverwaltung.

Vorauszahlung

Im Voraus gezahlter Betrag, z. B. für Nebenkosten.

Wartungsvertrag

Vertrag zwischen Eigentümer/Verwalter und einem Dienstleister über die regelmäßige Wartung technischer Anlagen (z. B. Heizung, Aufzug, Rauchmelder). Er legt Umfang, Intervalle, Kosten und Zuständigkeiten fest und dient der Sicherstellung von Betriebssicherheit und Werterhalt.

Wohnfläche

Fläche, die nach gesetzlichen Regeln als Wohnraum zählt.

Zahlungseingang

Eingegangene Zahlung eines Mieters oder Eigentümers.

Zahlungsausgang

Geleistete Zahlung, z. B. an Dienstleister oder Versorger.